Erneuter Unfall im Kreuzungsbereich: Entschärfung des Kreuzungsbereichs Alte Poststraße/ Maassenstraße

Nach einem erneuten Unfall schreibt BfB Fraktionsvorsitzender Klaus Roth folgenden Antrag an der Bürgermeister der Gemeinde Schermbeck:

Sehr geehrter Herr Grüter,

zuletzt habe ich Sie mit Schreiben vom 03.05.11 darüber informiert, dass es im o. a. Kreuzungsbereich einen Unfall gab, wobei sich ein Motorradfahrer schwere Verletzungen zuzog. Am letzten Mittwoch stieß ein Radfahrer mit einem LKW zusammen. Der 73-jährige Hünxer musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Seit mehr als 16 Jahren fordere ich: Wann wird endlich der Kreuzungsbereich, z. B. durch den Bau eines Minikreisels, sicherer gemacht? Sie selbst haben sich im Jahre 2004 für den Bau eines Kreisverkehrs ausgesprochen. Offenbar nur wahltaktische Floskeln.

Bedingt durch den Lückenschluss des Rad- und Wanderweges auf der ehemaligen Bahntrasse wird nunmehr der Bau einer Querungshilfe ins Spiel gebracht. Ich möchte daran erinnern, dass die vor wenigen Jahren mit einem Kostenaufwand von 46.000 € gebaute Querungsinsel an der Erler Straße kaum benutzt wird. In der Regel queren die Fußgänger direkt von der Schloßstraße in die Lessingstraße oder umgekehrt.

Beispiel eines Minikreisel

Nicht nur Radfahrer und Fußgänger sind im Kreuzungsbereich Alte Poststraße/ Maassenstraße gefährdet, sondern auch querende oder in die Maassenstraße einbiegende Kraftfahrzeuge insbesondere Landwirte mit ihren langsam fahrenden Treckern. Auch sollte bedacht werden, dass ein Minikreisel von einem übergroßen LKW, der in die Alte Postraße einbiegen will, offiziell den Inselteil des Kreisels überfahren darf. Eine Querungsinsel kann dagegen nicht überfahren werden.

Ich vermisse daher einen Einwand von der an der Alten Fährstraße ansässigen Stahlbaufirma Busch & Sohn, von einer Querungsinsel Abstand zu nehmen. Bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird, sollten zunächst alle Möglichkeiten, auch die Installierung eines Blitzers, mit Sachverstand geprüft werden, damit langfristig für alle Verkehrsteilnehmer eine befriedigende Lösung gefunden wird. In der Zwischenzeit sollte von zeit zu zeit auch das vorhandene Geschwindigkeitsmessgerät aufgestellt werden.

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