Keine Hilfe für Schermbecker Bürger?

Stellungnahme zur Problematik „Bösenberg“ von Thomas Pieniak:

 

Das Problem besteht nicht nur am Bösenberg

Das Abweisen von Verantwortung passt in die heutige politische Zeit. Jeder zeigt auf den anderen, aber keiner will etwas tun. Sollen die Bürger wieder allein gelassen werden? Dabei weiß jeder, ein einzelner Hausbesitzer kann das Problem „Bösenberg“ nicht stemmen. Der Bürgermeister hat recht. Bei diesem Thema muss man in die Tiefe gehen, aber von der Verwaltung ist nichts geplant. Warum nicht?

Der zeitliche Ablauf macht die Sache kaum einfacher, so die Verwaltung. Der Bebauungsplan ist von 1964, nur wenige Gebäude seien jüngeren Datums, so die Bauamtsleiterin in der Presse. Ein Spaziergang über den Bösenberg würde diese Einschätzung korrigieren. Im damaligen ökologischen Gutachten sind sogar Beweissicherungsflächen ausgewiesen. So könnten alle Auswirkungen des Wasserentzuges  nachgewiesen werden. Die Probleme finden nicht nur am Bösenberg statt. Sie sind vielfältiger. Probleme in  Gahlen, Geländesenkungen in Üfte, in Rüste vom RWW, nach langem Kampf zugegeben, sind Grundwassersenkungen von vielen Metern erfolgt. Neue Brunnen wurden durch das RWW bezahlt.

Mit Sorge beobachtet man, so das RWW, den fehlerhaften Bau von Geothermiebohrungen. Diese können zu Bauschäden führen und auch Auswirkungen auf das Grundwasser haben. Warum läst die Verwaltung das unkontrolliert weiterlaufen? Warum werden keine Maßnahmen ergriffen? Was muss noch alles passieren? Dazu wird die BfB Fraktion einen Antrag stellen.

Nach Aussage des RWW, fördert diese Wasser aus einem tieferen Grundwasserstock, das keinen Kontakt zum oberen Grundwasserleiter hat. Dennoch, so stelle ich fest, hat die Förderung Auswirkungen. Ein Zitat von vielen aus dem ökologischen Gutachten: Das Austrocknen des Schermbecker Mühlenbaches.. als Hauptverursacher 100% dem RWW anzulasten. Absch. 8.4 Bodenverhältnisse: Durch die Grundwasserabsenkungen sind vor allem die Eigenschaften der Böden organischen Ursprungs betroffen.

Wer auch immer eine Verantwortung haben sollte, dieser muss man sich stellen. Die Bürger erwarten Hilfe, nicht mehr und nicht weniger.

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