Antrag: „Netzwerk“ der EV. Kirche unterstützen

Bereits im letzten Jahr haben wir gleich lautenden Antrag gestellt. Er wurde jedoch i. W. durch die sechs Nein-Stimmen der CDU-Fraktion im Wirtschaftsförderungsausschuss abgelehnt. Für uns kein Grund, nicht noch einmal diesen Antrag zu stellen. Wir haben den Eindruck gewonnen, dass von vornherein alles versucht wird, die Anträge unserer BfB-Fraktion schlecht zu reden. Wir lassen uns von diesen taktischen Spielereien nicht beirren. Ganz im Gegenteil, es spornt uns nur an.

Das Modellprojekt des Nachbarschaftsberaters hat bisher den Schermbecker Haushalt in sechsstelliger Höhe belastet. In Zeiten der Haushaltssicherung unverantwortlich. Es gibt zahlreiche Beispiele aus anderen Städten/Gemeinden, dass es organisatorisch auch anders geht. Dass es auch anders geht, zeigt zum Beispiel das im November 2010 gegründete „Netzwerk“ der Evangelischen Kirchengemeinde Schermbeck. Über 200 Netzwerker, überwiegend ältere Mitbürgerin- nen und Mitbürger, unabhängig von ihrer Konfession, haben sich zurzeit in ca. 25 Interessen- gruppen, von Basteln über Malen bis zum Wandern, zusammengeschlossen. Dies alles wird wei- testgehend ehrenamtlich organisiert. Richtigerweise werden für die Jugendarbeit, z. B. Jugend- feuerwehr oder anteilige Personalkosten für das evangelische Jugendheim, Haushaltsmittel be- reitgestellt. Und was wird für die ältere Generation über den Haushalt gefördert?

Wir stellen den Antrag: Dem „Netzwerk“ der Evangelischen Kirchengemeinde Schermbeck wird für die weiteren Aufgaben ein Zuschuss i. H. v. ……………… Euro gewährt.

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