Gefährdung von Gebäuden durch Geothermiebohrungen zur Erdwärmegewinnung!?

Antrag der BfB Fraktion zum o.g. Thema: Im Zuge der Recherchen der Gebäudeschäden am Bösenberg ist die o.g. Problematik aufgeworfen worden. Diese Bohrungen können Kurzschlüsse zu Grundwasserleitern hervorrufen. So ist eine entsprechende Bohrung durch das RWW im Bereich des Bösenberges bekannt geworden. Das dazugehörige Schichtenprofil wurde nicht protokolliert, d.h. eine Abdichtung ist möglicherweise nicht erfolgt und Wasser aus tieferen Grundwasserleitern in andere Schichten eindringen und zu Schäden an Gebäuden führen (Quelle: RWW). Die RWW beobachtet die zunehmenden Bohrungen mit Sorge. Beeinträchtigungen der Qualität des Grundwassers könnten vielleicht eine weitere Folge sein.

Diese gravierenden Auswirkungen entsprechender Bohrungen können so nicht hingenommen werden. So ist die Gefahr auch in anderen Baugebieten denkbar. Denn bodenkundliche Erkenntnisse gibt es bei den meisten Baugebieten nicht (Aussage der Verwaltung im Planungsausschuss). Daher müssen für Geothermiebohrungen, so meinen wir, klare Regelungen getroffen werden. Eine Gefährdung des Eigentums der Bürgerinnen und Bürger muss ausgeschlossen werden.

Wir fragen an und beantragen:

  • Welche Maßnahmen sind seitens der Verwaltung bisher getroffen worden, damit Schäden durch Bohrungen in den Wohngebieten ausgeschlossen werden können?

  • Gibt es klare Regeln, Anträge, Genehmigungen und Vorschriften für diese Bohrungen?

  • Sind mit dem Kreis Wesel ggf. Maßnahmen getroffen oder vereinbart worden, um ein „wildes Bohren“ zu verhindern?

  • Die Verwaltung soll der Politik die gesetzlichen Regelungen erläutern. Ferner sind rechtliche Wege aufzuzeigen damit, in dieser Angelegenheit, Klarheit und Sicherheit für die Bürger erreicht werden kann.

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