Offener Brief an den Bürgermeister: Warum keine Transparenz zum Thema Bösenberg?

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat sich, im Sinne der Bürgerinnen und Bürger, mit der Problematik der Gebäudeschäden in Schermbeck befasst. Hier wird (Anlage), was von seitens des Kreis Wesel und der Verwaltung, bestritten wurde bestätigt, Zitat: …anhand einzelner Messstellen ist ersichtlich, dass im Vergleich mit den Jahresfördermengen sowohl in 1. als auch im 2. Grundwasserstock einzelne Reaktionen auf die Entnahmeschwankungen.. nicht auszuschliessen sind. So deckt sich die Maximalförderung.. mit dem jeweils niedrigsten Grundwasserstand. Diese Aussage deckt sich auch mit uns vorliegenden Gutachten. Wollte oder konnte man nicht richtig im Sinne der Bürger/innen arbeiten?

Dennoch müsste, so die Bezirksregierung weiter, besonders das lokale Umfeld des Bösenbergs untersucht werden. Es wird von deren Seite angestrebt, dass die Ursachen der Gebäudeschäden im Bereich Schermbeck- Bösenberg ermittelt und die betroffenen Hauseigentümer/ innen informiert werden. Hierzu hat ein Behördentermin stattgefunden. Die Gemeinde, hat es dabei übernommen die betroffenen Bürger/innen zu informieren, so die Regierungspräsidentin. Keiner wußte oder wurde von dem “Geheimabkommen“ von der Verwaltung informiert, nur durch das Schreiben der Bezirksregierung bin ich und die Bürger/ innen in Kenntnis gesetzt worden.

Warum ist seitens der Verwaltung bisher, nach fast einem Monat, immer noch nichts zu dem Thema an Informationen weitergegeben worden? Es verwundert, dass die Mehrheitsfraktion sowie die SPD nicht bürgerfreundlich handeln. Die Aussage der SPD Fraktionsvorsitzenden im Planungsausschuss, Zitat:“Wo kommen wir denn hin, wenn wir uns mit einzelnen Interessen von Bürgern auseinandersetzen, belegt bestürzend meine Verwunderung. Aber auch die Verwaltung und der “ Bürgermeister für alle“, so zumindest bei den Wahlen propagiert, hat sich, so meine ich, im Sinne der Bürger/innen einzusetzen. Ich fordere hiermit eindringlich dazu auf, die Mauerpolitik zu beenden und endlich zu handeln. Wir -für die ich sprechen darf-, die betroffenen vom Bösenberg, erwarten einen offenen und ehrlichen Umgang und eine Umsetzung der mit der Bezirksregierung getroffenen Vereinbarungen. Die Schadensursache muss verfolgt und gefunden werden!

Wir bedanken uns ausdrücklich für den Einsatz der REGIERUNGSPRÄSIDENTIN LÜTKES für ihr bürgerfreundliches handeln.

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