BfB zum Spielplatzkonzept – Umfrage: Wie ist Ihre Meinung? –

Die CDU-Fraktion will offenbar über ihren Flyer vermitteln, dass nur sie sich für eine Lösung, wie es mit den Spielplätzen weitergeht, einsetzt. Dieser Eindruck ist einfach FALSCH!!

 1)    In der BA-Sitzung vom 06.06.12 wurde vereinbart, dass die Bevölkerung einbezogen und interfraktionell eine Lösung gefunden werden soll.  Wir warten bisher vergeblich auf die Beantwortung der in der Sitzung an die Verwaltung gestellten Fragen (siehe Niederschrift).

2)    BfB hat mehrfach, leider bisher vergeblich, per Email und telefonisch den Kontakt zu einer Besucherin der Sitzung gesucht.

3)    Wir haben eine Haustürbefragung in unmittelbarer Nähe der acht Spielplätze, die einer besonderen Prüfung unterzogen werden sollen, durchgeführt. Zurzeit läuft noch nach persönlichen Gesprächen eine schriftliche Umfrage im Bereich Bösenberg.

 

Als Zwischenbericht können wir mitteilen:

1.    Alle Befragten haben übereinstimmend bestätigt, dass eine leichte Zunahme von Kindern auf den Spielplätzen feststellbar ist. Etliche ältere Mitbürger veräußern ihre Häuser; junge Familien mit Kindern ziehen ein.

2.    In der letzten Zeit wurden Spielgeräte wegen Unfallgefahr abgebaut (z. B. am Schollkamp, Marellenkämpe, Bricht). Neue Spielgeräte werden wegen der schlechten Haushaltslage nicht aufgestellt. Dies führt zwangsläufig zur Unattraktivität. Vielleicht gewollt, um Gründe für eine Spielplatzschließung zu haben. So wurde nach Aussage eines Bürgers am Schollkamp ein Gerät entfernt, noch brauchbare Teile auf einem Spielplatz in Gahlen eingebaut. Wir fordern, dass die Attraktivität erhalten bzw. verbessert wird.

3.     Unsere bisherigen Gespräche und Überlegungen haben ergeben:

— Spielplatz Gartenstraße zum Fußballspielen umbauen, an der Lessingstraße eine Schaukel montieren und Bäume pflanzen. Schließung des Spielplatzes Fontanestraße, Bleichwall wieder zum „Elefantenspielplatz“ herrichten und auf dem Spielplatz Goethestraße die Attraktivität steigern.

—  Durch die Aufstellung von Ersatzspielgeräten auf den Spielplätzen Schollkamp, Marellenkämpe und Bricht die Attraktivität erhalten bzw. steigern. Unter Einbeziehung   der dort wohnenden Familien die Kinderspielplätze Marellenkämpe und ggf. Schollkamp/Ulmenweg zusammenlegen. Die Flächen der eventuell aufgegebenen Spielplätze sollen unbedingt in Eigentum der Gemeinde verbleiben, eventuell den Anliegern für Nachbarschaftsfeste u. a. zur Verfügung gestellt werden.

—  Die Verwaltung sollte beauftragt werden, im engeren Umfeld der Spielplätze bei den Familien dafür zu werben, mindestens einmal jährlich bei Reinigungsaktionen mitzuwirken. So wird es bereits seit 15 Jahren im Ortsteil Bricht praktiziert und der Bauhof entlastet.

—   Wir vertreten weiterhin die Auffassung (siehe unser gescheiterter Antrag aus 2011), die Verleihung der Ehrenamtsmedaille sollte eingestellt werden und stattdessen die Ehrung von Ehrenamtlichen auf eine breitere Basis zum Beispiel in Form einer „Ehrenamtsgala“ ausgerichtet werden. Dann würden auch Bürger, die sich für ihre Kinderspielplätze einsetzen, in den Fokus der Ehrenamtlichkeit gestellt werden.

Über die weiteren Ergebnisse unserer noch laufenden Umfragen werden wir demnächst berichten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Roth

Fraktionsvorsitzender

Bürger für Bürger

Am Frankenhof  3

46514 Schermbeck

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