Lärmschutzmaßnahme entlang der Bebauung auf der B 58 in Schermbeck

Sehr geehrter Herr Minister Groschek,

wir wenden uns an Sie, weil Anträge für Lärmschutzmaßnahmen im o. a. Bereich an den Landesbetrieb Straßenbau NRW und den Kreis Wesel in den letzten zwei Jahrzehnten ohne Erfolg blieben.

Vor ca. einem Jahr haben sich erneut Bürger zusammengeschlossen und die Bürgerinitiative „Lärmschutz B 58“ gegründet. Unter anderen wird der Wunsch geäußert, eine 70 km/h-Zone im Bereich der Bebauung als Lärm-/Schallschutz einzurichten. Eine Eingabe an den Petitionsausschuss des Landtages NRW blieb abermals ergebnislos. In einem interfraktionellen Gespräch bei BM Ernst-Christoph Grüter wurde vereinbart, dass die anwesenden drei Landtagsabgeordneten aus CDU, SPD und FDP ein gemeinsames Unterstützungsschreiben an den Landesbetrieb Straßenbau NRW richten. Leider liegt uns trotz Anfrage bei BM Grüter eine Kopie des Schreibens nicht vor. Wohl wurde den Fraktionen in der letzten Ratssitzung mitgeteilt, dass sich der Landesbetrieb durchaus vorstellen kann, bei der nächsten Sanierung die Strecke mit einem Flüsterasphalt zu versehen. Die Einrichtung eine 70 km/h Zone wird abgelehnt.

Wir möchten Sie im Interesse der Lebensqualität der dort wohnenden Bürgerinnen und Bürger bitten, den Vorgang als zuständige, obere Behörde neutral zu prüfen. Bis zur Prüfung, ob eventuell bei einer Streckensanierung Flüsterasphalt, was noch Jahre dauern kann, eingebaut wird, könnte die Einrichtung einer 70 km/h-Zone auf ca. 700 m eine Erleichterung für die Bürger bewirken. Die wenigen Schilder, die dafür aufgestellt werden müssten, bedingen nur einen geringen Aufwandsfaktor.

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