BfB Bürgermeisterkandidat Klaus Roth stellt sich vor

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Herausforderungen und die Hartnäckigkeit, seine Ziele zu vertreten und umzusetzen, haben mein bisher 67 Jahre währendes Leben geprägt:

 

Bürgermeisterkandidat Klaus Roth

Bürgermeisterkandidat Klaus Roth (Quelle H. Scheffler)

Während meiner kaufmännischen Lehre und anschließenden zweijährigen Berufstätigkeit habe ich mit einer 3 ½ jährigen Weiterbildung in Abendform begonnen, um die Fachhochschulreife zu erlangen. Knapp über 10 der 30 Abendschüler hat nur diese Herausforderung bestanden. Es schloss sich ein Studium an der Fachhochschule Dortmund mit Schwerpunkt Wirtschaftsprüfung und betriebliche Steuerlehre mit dem akademischen Abschluss als Betriebswirt graduiert an. Mein Studium habe ich mit Nebenjobs finanziert. 34 Jahre arbeitete ich als kaufmännischer Angestellter zuletzt im Range eines Abteilungsleiters im Bereich Controlling bei der Thyssen Niederrhein und der ThyssenKrupp Stahl AG. Unter anderen gehörten zu meinen Aufgaben die Erstellung einer produktbezogenen statistischen Ergebnisrechnung (Soll/Plan, Monat/jährlich) sowie diverse Analysen für Vorstand und Geschäftsfelder.

Im Juni 1973 bin ich zusammen mit meinen Eltern nach Schermbeck-Bricht gezogen. 35 Jahre bis Mai 2010 war ich Mitglied der CDU. Erstmals 1994 habe ich für diese Partei im Wahlbezirk Bricht/Overbeck mit 45,8 % ein Direktmandat im Schermbecker Rat erreicht. 1999 konnte ich 60,7 %, 2004 68,9% und 2009 sogar 74,9 % Wählerstimmen verbuchen. Unüberbrückbare Differenzen in einigen Sachfragen, Aussagen von Führungskräften der Partei, wie „Wir sollten ja zum Haushalt sagen, auch in dem Bewusstsein, dass er uns um die Ohren fliegt“ sowie eine Unterordnungspflicht, obwohl die Gemeindeordnung den Ratsvertretern ein freies, unabhängiges Mandat garantiert, und nach der Kommunalwahl 2009 keine Berücksichtigung in Fachausschüssen haben schließlich zu meinem Austritt geführt.

Im Mai 2010 die nächste Herausforderung. Die Bildung einer neuen Fraktion „Bürger für Bürger“ gemeinsam mit Thomas Pieniak, der zuvor der SPD angehörte. Am 12. April 2011 erfolgte die Gründung der Wählervereinigung „Bürger für Bürger“ mit dem Ziel, für Schermbeck ein von Parteigremien und Einzelinteressen unabhängiges personelles Angebot zu schaffen. Mit heutigem Stand zählt unsere Wählervereinigung 50 Mitglieder. Eine nicht vorhersehbare Erfolgsgeschichte mit viel Fleiß und Leidenschaft ist in Erfüllung gegangen.

In den letzten 20 Jahren war ich und bin ich teilweise immer noch in den verschiedensten internen und externen Ausschüssen und Organisationen vertreten, wie z. B.:

Verbandsversammlung Wasserwerk Wittenhorst,

Euregiorat,

Beirat der Volkshochschule,

Sparkassenzweckverband,

Wasser- und Bodenverband Rhader Bach/Wienbach,

10 Jahre lang Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses,

Sprecher der Brichter Elterngemeinschaft, die sich im Jahre 1999 im Zuge der Erstellung des Kinderspielplatzes an der Alten Poststraße gebildet hat,

Pionierarbeit und Antragstellung zur Gründung des Seniorenbeirates – leider hat man mir meines Erachtens wegen des Austritts aus der CDU eine Mitarbeit als Ratsmitglied durch Satzung unmöglich gemacht,

Seit 2005 Mitglied und seit einiger Zeit Vorsitzender des Runden Tisches Ältere Menschen im Kreis Wesel (RTÄM) – den RTÄM vertrete ich in einigen Kreisausschüssen als beratendes Mitglied,

Mitbegründer der ÖGA,

Vorsitzender des Gemeindesportverbandes von Mai 1990 bis August 1998, dessen einziges Ehrenmitglied ich bin.

Seit 1982 laufend Geschäftsführer bzw. Vorsitzender der Behinderten-Sportgemeinschaft Schermbeck; seit ca. 10 Jahren Fachübungsleiter im Bereich Orthopädie im Reha-Sport.

Neben der guten beruflichen Erfahrung im Controllingbereich eines der größten deutschen Unternehmen bringe ich Erfahrungen von 20 Jahren Ratsarbeit für die bedeutende Funktion eines hauptamtlichen Bürgermeisters ein. Ich will nicht brodeln, sondern für die in Schermbeck lebenden Bürgerinnen und Bürger die Ärmel hochkrempeln. Mit ihnen und in guter und fairer Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rathaus lassen sich die schwierigen Zukunftsaufgaben gemeinsam lösen. Größtmögliche Offenheit und Informationsfluss nicht nur gegenüber dem Bürger sondern auch gegenüber den ab Mai 2014 neu gewählten Fraktionen liegt mir besonders am Herzen. Dies wird von mir bereits seit 20 Jahren als Ratsvertreter praktiziert. Nach zunächst erfolgter Bestandsaufnahme, auch im Hinblick auf eine effektivere Organisation, würde ich zwei Themenbereiche zur Chefsache erklären: Der demographische Wandel und der Bereich Haushalt/Finanzen/Wirtschaft. Seit 2011 drängt unsere Fraktion „Bürger für Bürger“ auf die Erstellung der Jahresrechnungen ab 2009 und auf einen transparenteren Haushalt. Die Verschuldung konnte zwar geringfügig durch die Pflichtrückzahlungen gesenkt werden, dafür ist ein gravierender Eigenkapitalrückgang von 2009 bis Ende 2013 von voraussichtlich 26,6 % auf 32,3 Mill. € zu erwarten. Darüber hinaus sollte ein vierteljährlich erscheinender Controllingbericht mit den wesentlichsten Eckdaten erstellt werden, damit die Ratsvertreter aber auch die interessierten Bürger die finanzielle Entwicklung ihrer Gemeinde jederzeit erkennen können. Denn: der Bürger ist Souverän, die Verwaltung Dienstleister für die Bürger.

Manchmal wird mir, aus meiner Sicht unberechtigt, unterstellt, dass ich über „Alles was zu nörgeln hätte“. Die Erfolge, die ich in den letzten 20 Jahren meiner Ratszugehörigkeit aufweisen kann, zeigen mir, dass sich das Nörgeln offenbar ausgezahlt hat. Jüngstes Beispiel meiner Hartnäckigkeit: 16 Jahre, erstmals mit Antrag vom 14.08.1996, kämpfe ich für Querungshilfen auf der Weseler Straße (B 58) in Höhe Alte Poststraße und Zur Gietlingsmühle. Nach vielen weiteren ablehnenden Versuchen habe ich in 2006 101 Unterschriften für diese Maßnahme gesammelt. Zuletzt scheiterte die Umsetzung an dem Erwerb von 130 qm Grundstückfläche. Nunmehr wurde uns in der letzten Ratssitzung mitgeteilt, dass der Landesbetrieb Straßenbau ab April 2014 eine Fahrbahnsanierung auf der B 58 in Höhe der Anschlussstelle Maassenstraße durchführen wird. Dann sollen gleichzeitig die Querungshilfen umgesetzt werden.

Ich freue mich auf die neue Herausforderung und möchte mit großer Leidenschaft und für den Bürger jederzeit erreichbar beweisen, dass man mit 67 noch nicht zum alten Eisen gehört.

Ihr Bewerber am 25. Mai 2014 für die Wählervereinigung „Bürger für Bürger“ um das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters in der Gemeinde Schermbeck

Herzlichst Klaus Roth

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