BfB fordert Geschwindigkeitsreduzierungen

B 58 – Einrichtung einer 50 Km/h-Zone im Ortsteil Bricht sowie in den übrigen Bereichen Reduzierung auf 70 Km/h und Anordnung

eines Überholverbotes

Sehr geehrter Herr Rexforth, Herr Dr. Ansgar Müller, Herr Frank Budnowski,

Presseberichten entnehme ich, dass die Fahrbahnsanierung auf der B 58 und die Querungsinseln im Ortsbereich Bricht früher fertig werden. Als Ratsmitglied für den Bezirk Bricht habe ich bereits im Jahre 1996 darauf hingewiesen, dass ein Überqueren der B 58 nur mit erhöhtem Risiko möglich ist. Immer wieder ereigneten sich in der Vergangenheit im Kreuzungsbereich Weseler Straße/Zur Gietlingsmühle Verkehrsunfälle, sogar mit tödlichen Ausgang. Im Jahre 2003 habe ich, nachdem eine Fußgängerampel abgelehnt wurde, den Antrag gestellt, im vorgenannten Bereich und auch im Bereich Alte Poststraße/Vossenbergweg, weil hier die Schulkinder die B 58 zur Bushaltestelle queren, Querungsinseln zu bauen und eine 50 Km/h-Zone einzurichten.

Ich freue mich, dass nach über 10 Jahren die vorgeschlagene Maßnahme nun umgesetzt wird. Im Ortsteil Damm haben sich sowohl die Querungsinseln als auch die Einrichtung einer weiträumigen 50 Km/h-Zone bewährt. Ich stelle daher den Antrag, auch in Bricht nach Fertigstellung der Baumaßnahme eine 50 Km/h-Zone einzurichten.

Im Bereich Schermbeck kreuzen bzw. führen nicht weniger als 8 Straßen auf die B 58. Wenn unserem Antrag auf Einrichtung einer weiträumigen 50 Km/h-Zone in Bricht, wie sie bereits in Damm eingerichtet wurde, gefolgt wird, sollte überlegt werden, die übrigen Bereiche bis einschließlich Abfahrt Freudenbergstraße auf 70 Km/h zu begrenzen. Außerdem sollte in dem gesamten Bereich von Damm bis zur Freudenbergstraße ein Überholverbot angeordnet werden. Die vor allem an den Wochenenden festzustellenden Beschleunigungsorgien insbesondere von den zweirädigen Verkehrsteilnehmern könnten ein wenig eingeschränkt werden. Diese Maßnahmen würde die Unfallgefahr der auf die B 58 einbiegenden Fahrzeuge massiv reduzieren und darüber hinaus erfolgt eine Lärmminderung in den bebauten Bereichen.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Klaus Roth

 

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