Stellungnahme der BfB-Fraktion auf den letzten Kommentar von Andreas unter schermbeck-online zum Thema „Schließung der Bücherei“

Wenn Sie, Herr Andreas, die Politik ins Spiel bringen, bitte ich zu bedenken, dass das schwarz-rote Bündnis die Schließung der Bücherei beschlossen hat. Herr Rexforth, CDU-Mitglied und im Jahre 2014 Bürgermeisterkandidat der CDU, ist Teil dieses Bündnisses.

Wir, die Fraktion „Bürger für Bürger“ haben den Antrag gestellt, die Bücherei in eine private Rechtsform zu überführen. Das schwarz-rote Bündnis hat diese Alternative vom Tisch gefegt. Recherchieren Sie einmal im Internet. Sie werden dann feststellen, dass es zahlreiche Büchereien gibt, die mit ehrenamtlicher Unterstützung und geringem Aufwand betrieben werden.  Ach ja, was hat Herr Rexforth noch 13 Wochen vor der BM-Wahl in 2014 erklärt: „Ich habe weder die Absicht die Reformierte Kirche zu verkaufen, noch will ich das Büchereiangebot in Schermbeck aufgeben.“ Da fällt einem nur ein: Was interessiert mich das Geschwätz von gestern.

Mike I hat natürlich immer recht und wäscht seine Hände in Unschuld. Schuld haben die Politiker. Der Bürgermeister führt nur aus, was die Entscheider vorgeben. Wer widerspricht, hat nichts verstanden, hat keine Ahnung. Seit Jahren warten wir zum Beispiel auf einen transparenteren Haushaltsplan, die Einrichtung einer Kosten- und Leistungsrechnung oder die Veröffentlichung eines Controllingberichtes. Schuld daran haben auch hier die Politiker, weil sie mit unsinnigen Anträgen und Anfragen die Mitarbeiter der Verwaltung von der Arbeit abhalten.

Jetzt warten wir wieder auf die nächste Sitzung, wenn es dann abermals heißt: Politiker entscheiden, Bürgermeister wäscht seine Hände in Unschuld. Die Personalaufwendungen in Höhe von 120.000 € im Jahr für diesen Bürgermeister könnten wir uns auch sparen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Roth

Fraktionsvorsitzender

Bürger für Bürger

 

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