Umfrage unter den Schermbecker Gastronomiebetrieben zu den Themenbereichen „Elektromobilität und Lade-Infrastruktur (E-Ladestationen)“

E-Ladeinfrastruktur – Umfrage – Gastronomiebetriebe in Schermbeck

Sehr geehrte Damen und Herren,

viele zukunftsorientierte Unternehmer und Gewerbetreibende haben erkannt, dass es sich bei der die Umwelt belastenden Verbrennungsmotortechnik um ein mittelfristiges Auslaufmodell handelt, das durch die Elektromobilität mehr und mehr verdrängt wird. Um die steigende Zahl der E-Autos und E-Bikes mit einer ausreichenden Infrastruktur an unterschiedlichen E-Ladestationen versorgen zu können, ist nicht nur die öffentliche Hand als Investor gefragt sondern auch der private Investor.

Die am 13. Febr. 2017 veröffentlichte Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur informiert über die Regelungen wie Zuwendungszweck und Rechtsgrundlage, Gegenstand der Förderung, Zuwendungsempfänger, Zuwendungsvoraussetzungen, Art und Umfang sowie Höhe der Zuwendung, Anforderungen an geförderte Ladeinfrastruktur, Zugänglichkeit und Sonstige Bestimmungen. Besonders wichtig für Sie ist die in dieser Förderrichtlinie festgelegte Tatsache, dass neben juristischen Personen auch natürliche Personen diese Zuwendungen beantragen können.

Für weitergehende detailliertere Informationen verweisen wir beispielhaft auf die nachfolgenden Veröffentlichungen im Internet, zu erreichen über folgende Links:

https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2017/019-dobrindt-e-ladesaeulenoffensive.html

https://www.bav.bund.de/DE/3_Aufgaben/6_Foerderung_Ladeinfrastruktur/Foerderung Ladeinfrastruktur_node.html

https://www.now-gmbh.de/de/ladeinfrastruktur 

Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen in diesem Zusammenhang finden Sie über folgenden Link:

https://www.now-gmbh.de/content/3-ladeinfrastruktur/faq_2.call-lis.pdf 

Die unabhängige Wählervereinigung „BfB-Schermbeck“ hat bereits im Juni 2017 einen Antrag an die Verwaltung der Gemeinde Schermbeck unter der Überschrift „Ladeinfrastruktur für Elektromobilität“ gestellt. Zu diesem Antrag gab es eine grundsätzlich positive und konstruktive Diskussion im Rahmen der letzten PLUMA-Sitzung am 14. Sept. 2017 im Rathaus.

Leider mussten wir in diesem Zusammenhang zur Kenntnis nehmen, dass die örtliche Verwaltungsspitze allem bisherigen Anschein nach nicht vollumfänglich hinter einer solchen Fördermaßnahme steht. Diese Feststellung lässt sich leicht damit begründen, dass weder auf der offiziellen Homepage unserer Gemeinde noch in unserer neuen Marketingbroschüre und auch nicht auf der Marketinghomepage der Gemeinde „Wir sind Schermbeck“ Hinweise zu finden sind auf die bereits seit Dez. 2015 neben unserem Rathaus stehende innogy-E-Ladesäule für E-Autos oder auf nicht die E-Ladestation für E-Bikes vor dem Bürgerbüro. Bei Eingabe des Suchbegriffes „Ladestation“ auf der offiziellen Internetseite der Gemeinde Schermbeck werden als Fundstellen nur zwei Schermbecker Gastronomiebetriebe genannt.

Zu einem Randbereich dieses grundsätzlichen Themas hat sich der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Schermbeck in seiner Sitzung am 11.10.2017 zwar ausführlich informieren lassen über die Aktivitäten der regionalen Touristik-Organisationen wie Ruhr Tourismus und Niederrhein Tourismus, aber eine nachhaltige und strategische Zielausrichtung für die zukünftigen Möglichkeiten von Schermbeck im Bereich des Tourismus waren dabei noch nicht zu erkennen.

Neben den Bereichen Elektromobilität und Ladeinfrastruktur würden uns zur Vervollständigung unserer Argumentationskette zusätzliche Informationen über die Anzahl der Übernachtungen in den Schermbecker Hotel- und Gastronomiebetrieben interessieren. Betriebe, die auch Übernachtungsgäste beherbergen, werden gebeten, uns in dem beigefügten Fragebogen unter Frage 13 die Anzahl aus dem Jahre 2016 einzutragen.

Die BfB-Fraktion im Rat der Gemeinde Schermbeck möchte in diesem Bereich mit den Schermbecker Gastronomiebetrieben auf aktueller Datenbasis zielorientiert zusammen arbeiten.

Darum bitten wir Sie, sich an dieser Umfrage zu beteiligen und uns den beigefügten Fragebogen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten und uns diesen innerhalb der genannten Frist wieder per E-Mail-Anlage zurück zu senden. Eine anschließende Auswertung und deren mögliche Veröffentlichung erfolgt unter Berücksichtigung des Datenschutzes selbstverständlich anonymisiert.

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns schon vorab ganz herzlich.

Termin für Ihre Rückantwort:                      15. Nov. 2017 spätestens hier eintreffend

E-Mail-Adresse für Ihre Rückantwort:       gepsde@t-online.de

 

Mit freundlichen Grüßen

gez. Klaus Roth                              gez. Gerhard Pszolla

Fraktionsvorsitzender                  Fraktionsmitglied

 

Anlage: Fragebogen

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