Kommentar von Gerhard Pszolla, Mitglied der Fraktion „Bürger für Bürger“

Bürgermeister verliert vor lauter Empörung die Bodenhaftung

Erst vor wenigen Wochen mussten sich die Grünen fürchterlich beschimpfen lassen, in der letzten Woche war es der BfB-Leserbrief zum Thema „EDEKA-Markt“, der bei unserem Bürgermeister eine Empörung ausgelöst hat und weil dies alles noch nicht genug ist, spricht der Bürgermeister den 1.000 Bürgerinnen und Bürgern, die sich in die Unterschriftenliste zum Erhalt der Bücherei eingetragen hatten, das Recht ab, von ihrem demokratischen Grundrecht der freien Meinungsäußerung Gebrauch zu machen.

Es ist an der Zeit, einmal klar und in aller Deutlichkeit zum Ausdruck zu bringen, dass auch in der Gemeinde Schermbeck nach wie vor das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung besteht. Absolut nichts und auch niemand hat hier in der Gemeinde das Recht auf ein Meinungsmonopol. Diese Bürgerbevormundung von oben grenzt tendenziell fast an einem Meinungsdiktat unter dem schwarz-roten „GroKo-Gesetzesmotto“

§ 1
Der Bürgermeister hat immer Recht.

§ 2
Sollte wider Erwarten in absoluten Ausnahmefällen der Bürgermeister mal nicht Recht haben, kommt automatisch § 1 zur Anwendung.
Alle Bürgerinnen und Bürger, die von unserem Bürgermeister in den letzten Tagen und Wochen zurechtgewiesen und bevormundet wurden, weil von ihrem Grundrecht auf Meinungsfreiheit Gebrauch gemacht haben, sind auch Wählerinnen und Wähler. Hoffentlich erinnern sich diese Mitmenschen auch noch im Jahre 2020 bei der nächsten Kommunalwahl an solche Bevormundungen und treffen dann ihre unabhängige und richtige Entscheidung.

Denn man sieht sich immer zweimal im Leben. Und das gilt ganz besonders auch für einen Bürgermeister und seine Bürgerinnen und Bürger hier in der Gemeinde Schermbeck.

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